Die meisten Frauen träumen davon, „die Eine“ zu sein, für die ihr Traummann alle anderen aufgibt. Er soll auf seine unbegrenzte sexuelle Freiheit verzichten und seinen wirtschaftlichen Erfolg in die gemeinsame Familie investieren. Doch hinter der Suche nach dem kapitalen Mann, der Frau mit Luxus und Luxuskörper verwöhnt (alla „Shades of Gray“ und „Sex in the City“), steckt eine Sehnsucht aus frühen Tagen: Der lebenslang währende Wunsch unseres inneren Kindes nach einem starken Menschen, der uns mit unseren Schwächen und Selbstzweifeln so liebt, wie wir sind.
Wir fragen uns nicht, welche Gefühle in einer glücklichen Partnerschaft von uns selbst gelebt, gefühlt, gezeigt und geschenkt werden sollten – sondern was wir mit unserem Marktwert erwarten können oder wie wir unseren Wert erhöhen können.
Statt einer Liebe als „Business-Deal“, sollten wir uns mit unseren übermäßigen Wiedergutmachungs-Erwartungen aus der Kindheit auseinandersetzen – um am Ende wirklich eine gesunde, tragende Beziehung und realistische große Liebe zu finden.